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Wie dich dein iPhone nicht mehr so stark ablenkt

Ich bin schon länger auf dem Weg, meine Screen Time zu reduzieren, um auch wirklich etwas zu schaffen, wenn man etwas schaffen möchte. Ich hatte bisher nie große Probleme, mich auf eine Sache zu fokussieren und dranzubleiben – aber warum das nicht auch auf den Rest des Tages übertragen? Warum alle Disziplin über Bord werfen, wenn man seine Aufgabe erledigt hat?

Beim Lernen ist es für mich klar, das Handy wegzulegen. Ich brauche es nicht für meine Aufgaben – dafür nehme ich das iPad und das MacBook. Danach greife ich aber doch wieder schnell zum Handy und merke manchmal, dass ich gar nicht richtig weiß, was ich damit eigentlich machen soll. Dann klicke ich sinnlos umher und schaue mir die App Ordner an. Hier ist es auf einmal nicht mehr so klar, dass man das Handy weglegt, wenn man es eigentlich gar nicht braucht. Diese Angewohnheit möchte ich zu Teilen durchbrechen, zumindest verringern. Dazu haben sich für mich in letzter Zeit ein paar Sachen mehr oder weniger ausgezahlt:

Das Handy abends nicht mit ins Bett nehmen

Es ist viel entspannender für mich, wenn ich das Handy direkt am Schreibtisch liegen lasse und nicht erst neben mir auf den Nachttisch lege. Am Anfang hatte ich große Probleme damit, weil ich immer gedacht habe „Was ist, wenn ich jetzt eine wichtige Nachricht bekomme?!“. Deshalb habe ich dann immer direkt auf das Display geschaut, wenn mein Handy geklingelt hat. Im Endeffekt bin ich zu dem Ergebnis gekommen – es war kein einziges Mal eine wichtige Nachricht dabei. Alle Nachrichten hätte ich auch erst am nächsten Morgen anschauen oder ( in manchen Fällen beantworten ) können.

Wenn man die erste Schwelle erstmal überschreitet, dann fühlt man sich abends viel besser und ich hatte nicht diese Art von Stress, dass man irgendetwas verpasst. Ich war viel entspannter und habe das iPhone gar nicht vermisst. Wozu auch? Was macht man Abends, wofür man das iPhone unbedingt braucht? Ich rede jetzt nicht von allen Geräten, ich meine im ersten Schritt erstmal nur das Handy. Davon geht meiner Meinung nach nämlich der größte Stress aus. Ich schaue trotzdem gerne Videos o.Ä. auf dem iPad, aber nur zur Entspannung. Das Handy stresst mehr als es enstpannt.

„Nicht stören“-Modus

Es mag vielleicht sehr offensichtlich sein, aber ich benutze den „Nicht-stören“-Modus auf iOS und MacOS super gerne. Die meisten Mitteilungen und Klingelgeräusche braucht man nämlich gar nicht. Man sieht sie sowieso, wenn man wieder auf sein iPhone schaut. Und hier greift auch wieder das Prinzip aus dem vorherigen Punkt: Habe keine Angst, eine Nachricht zu verpassen. Du kannst auf alles auch ein paar Minuten später antworten. Niemand braucht eine sofortige Antwort auf eine triviale WhatsApp Konversation.

Amazon Kindle als Alternative

Ich habe mir vor Kurzem einen Kindle von Amazon gekauft, um mich zum Lesen zu ermuntern. Das hat – muss ich zugeben – auch funktioniert. Momentan lese ich wieder so viel wie seit Langem nicht mehr. Da trägt auch der Kindle seinen Teil zu bei. Es ist so einfach, Bücher direkt von Amazon über den Kindle zu kaufen. Vor Allem die nützliche Funktion, bestimmte Passagen zu markieren und so zu speichern, ist ein echter Gamechanger. Dazu jedoch mehr in einem anderen Artikel. Ich kann den Kindle auf jeden Fall jedem empfehlen, da man ihn super als YouTube oder TikTok Alternative benutzen kann und dabei sich sogar noch zweigleisig etwas Gutes tut. Einerseits, dass man neues Wissen aufnimmt und andererseits, dass man seine Augen und sein Gehirn von der anstrengenden Belastung eines Displays verschont – besonders vor dem Schlaf.

Forest

Die App „Forest“ nutze ich nun seit einigen Monaten. Vor Allem in der Abiturvorbereitung habe ich dort Erfahrungen sammeln können. Die App bringt einen grundlegend spielerisch dazu, länger fokussiert zu bleiben und sein Handy weniger zu benutzen. Man pflanzt einen künstlichen Baum in der vorher eingestellten Zeit, die man fokussiert bleiben möchte. Wenn man vorher die App verlässt, stirbt der Baum ab. Dadurch, dass man die App mit Freunden verbinden kann, entsteht ein gewisser Wettbewerb, was auf jedem Fall nicht schadet. Wenn man genug Münzen gesammelt hat, kann man damit sogar einen echten Baum plfanzen.

Lade dir die App runter und gebe folgenden Code ein, um 500 Startmünzen für neue Baumarten zu erhalten: 5J2J6Z4SG https://forestapp.cc/download/de

Screen Time Management

iOS sowie MacOS bieten mittlerweile umfassende Einstellungen zur Bildschirmzeit. So kann man Limits für Apps festlegen und bekommt einfach einen guten Übersicht über seine Bildschirmzeit. Ich habe bei mir etwa Instagram auf 5 Minuten pro Tag begrenzt. Ich benutze die App sowieso nicht so wirklich. Die Begrenzung hält mich dann ab, unnötig zu scrollen.

Insgesamt bin ich am Anfang meiner Reise, um die Bildschirmzeit zu reduzieren. Ich bin mir bewusst, dass noch viel auf mich zukommt. Ein erster Schritt ist aber – wie immer – definitiv ein Anfang!

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